NEWSLETTER 2014/05

Umsetzungsimpulse für CEOs (5/2014): Interne Mobilität …

Gast !

Wenige Herausforderungen liegen so klar am Tisch wie jene der internen Mobilität. Märkte und Bedarfe verschieben sich rasch – Unternehmen müssen in einem Bereich Kapazitäten herunter- und im anderen hochfahren. Die Kosten des Faktors Arbeit sind gigantisch – man kann es sich nicht leisten, freie Kapazitäten lange ungenutzt zu lassen.

Auch die Demographie leistet ihren Beitrag. Immer weniger Junge kommen nach. Gute Besetzungen aus dem eigenen Bestand sind viel Geld wert.

Und dennoch tun wir uns wahnsinnig schwer damit, Menschen im Unternehmen von A nach B zu bewegen – sei das mental, funktional oder örtlich.

Daher möchten wir unseren Herbst-Newsletter diesem Thema widmen. Weil Mobilität ein Musterbeispiel für eine Umsetzungsherausforderung darstellt, bei der die Wirkung nicht über den Befehl exekutiert werden kann, sondern sich erst über Akzeptanz entfaltet.

Wiederum wünschen wir Ihnen keinen Spaß beim Lesen. Auch keine Freude mit unserem Newsletter. Wir wünschen Ihnen einzig viel Erfolg – persönlich und in Ihrem Unternehmen – beim Umsetzen der Punkte, die Ihnen hilfreich sind. Das dafür von ganzem Herzen!

Mit freundlichen Grüßen,

 

Matthias Prammer
Geschäftsführender Gesellschafter
DIE UMSETZER

 

Die Flexibelsten …

… sind wir in unseren Breiten nicht – Zahlen zeigen das gut: Der Durchschnittsdeutsche (Ö wird ähnlich liegen) hat in seinem Leben weniger als 5 Wohnsitze, der Amerikaner mehr als 10. Bei der Anzahl der Dienstgeber ist es ähnlich. Deutschland 1-5, USA 11-15.

Dafür gibt es gute Gründe. Historisch war bei uns Veränderung meist mit Vertreibung und Not verbunden. Für die US-Amerikaner ist die Veränderung zum Besseren ein Teil der kollektiven Geschichte. Und die prägt bekanntlich die Kultur – auch in den Unternehmen.

Workshops, in denen Berater und Manager von der Veränderung „als Chance“ faseln, helfen dabei allein ebenso wenig wie Großgruppen-Shows und Motivationsseminare.

Es braucht gesamthafte Mechanismen und Anreize, wie wir Menschen dazu bringen, den ungewissen Schritt in eine neue Richtung zu machen. Aus unserer Arbeit an dem Thema haben wir 3 Stoßrichtungen identifiziert, die – oft vergessen – einen wesentlichen Beitrag dazu leisten:

(1) Mehr Pull, nicht nur Push: Dieses Grundprinzip aus der Strategiearbeit gilt auch hier. Motivieren Sie die internen Nachfrager zur Suche. Das Abwerben von Menschen darf nicht tabu sein, der Sucher muss intern aktiv suchen dürfen. Ansonsten bleibt interne Mobilität IMMER ein Randthema für einen Zitronenmarkt – die Sauren bleiben über.

(2) Reduzieren Sie die Angst: Angst ist immer der größte Hemmschuh, den es zu überwinden gilt – dem gegenüber steht das Gefühl von persönlicher Sicherheit als Ihr größter Verbündeter. Schaffen Sie Identitäten über Organisationseinheiten hinweg. Wer sich aktiv vernetzt und anderen Gruppen als der eigenen Abteilung / Filiale zugehörig fühlt, wird auch eher bereit sein, den organisatorischen Heimathafen zu verlassen.

(3) Vorstellung + Fit = Veränderung: Stärken Sie die Vorstellungskraft bei den Mitarbeitern, wie es woanders zugeht, was sie tun würden, wie dort der Alltag aussieht. Wer weiß, was ihn erwartet, sich in der neuen Rolle vorstellen kann, der ist auch eher bereit den Schritt zu gehen. Matchen Sie systematisch Kompetenzen mit Bedarfen und schlagen Sie vor, was am besten passt. Der Einzelne ist überfordert, hier braucht es viel Unterstützung in der Entscheidung.

Diese Prinzipien gelten immer, wenn es darum geht, Menschen von einem neuen Verhalten zu überzeugen, das nicht über direkte Weisung angeschafft und überwacht werden kann.

Die Begleitung solcher Prozesse eines grundlegenden Wandels ist die Kernkompetenz unseres Unternehmens. Mit immer mehr Kunden arbeiten wir täglich daran, dabei neue Wege zu gehen - für Wirkung durch Ergebnisqualität und Akzeptanz. Das ist unser Leistungsversprechen.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme:
m.prammer@dieumsetzer.com

Fragen, die Sie sofort mit Ihrem Management diskutieren können ...

(1) Was sind die großen Herausforderungen in unserem Unternehmen, die wir
     über Akzeptanz zur Wirkung bringen müssen?

(2) Was passiert, wenn bei diesen Themen nichts passiert?

(3) Was wären Anknüpfungspunkte für die 3 oben angeführten Stoßrichtungen?


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