"Verwöhnte Organisation" - wenn Unternehmen zu Sorgenkindern werden

"Verwöhnte Organisation" - wenn Unternehmen zu Sorgenkindern werden

WIE UNTERNEHMEN WIEDER BESSER FUNKTIONIEREN

Die Symptome einer "verwöhnten Organisation" sind leicht zu erkennen: Ergebnisse werden kleingeredet. Unter den Mitarbeitern herrscht eine unzufriedene Grundstimmung. Guten Prognosen wird Augen rollend entgegengeblickt, schlechte Nachrichten werden ignoriert.

Doch dieses "gewohnheitsmäßige Nörglertum", das "verwöhnte Organisationen" mit sich bringen, kann geheilt werden, davon sind wir überzeugt. Im Selbsttest können Manager und Führungskräfte ihre Organisation ganz einfach überprüfen:

  • In Meetings und Terminen geht viel Zeit für Jammerei über nicht beeinflussbare Rahmenbedingungen verloren.
  • Immer weniger Mitarbeiter sind bereit, für das Unternehmen aus ihrer Komfortzone zu gehen.
  • Unter den Mitarbeitern wird der eigene Beitrag zum Erfolg des Unternehmens kleingeredet.

Wer diese drei Aussagen mit ja beantwortet, hat es tendenziell mit einer "verwöhnten Organisation" zu tun. Führungskräfte sollten sich in dieser Situation nicht von der eigenen Unzufriedenheit leiten lassen, sondern behutsame Schritte gegen das kollektive Raunzen setzen. Immer wieder fehlt in Unternehmen die Balance zwischen Empathie und Zielorientierung. Der Fokus liegt sehr häufig auf den Mitarbeiterbeziehungen oder auf den Zielen des Unternehmens - und bei solchen extremen Ausrichtungen schleicht sich der Teufel in die Organisation ein.

Hin und wieder Dampf abzulassen ist in Ordnung und muss in Organisationen möglich sein. Doch dann sollten sich alle im Unternehmen wieder darauf konzentrieren, das Gleichgewicht zwischen Zusammenarbeit und Zielerreichung zu finden, um dadurch der Verwandlung zur "verwöhnten Organisation" entgegenzuwirken.

 

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