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10 Jahre - DIE Umsetzer

10 Jahre - DIE Umsetzer

10 Jahre DIE Umsetzer: Gestern Wirtschaftskrise, heute Digitalisierung – eine Dekade der Learnings

10 Jahre ist es her. Ein ganzes Jahrzehnt ist seit der Gründung von Die Umsetzer vergangen. Und dabei waren vor allem die Jahre der Early Beginnings nicht nur für das Team von Die Umsetzer eine äußerst spannende Zeit. Anlass genug für eine Reise zurück in die Zukunft.

Im September 2008 war auf einmal vieles anders.

Die viertgrößte US-Investmentbank Lehmann Brothers meldet Insolvenz an. Kurze Zeit später geriet mit der Münchner Hypo Real Estate die erste deutsche Bank ins Trudeln und musste von der Regierung und anderen Banken gerettet werden. Spätestens da wussten alle, jetzt wird es ruppig.

Damit ist ein sehr altmodischer Wert wieder in den Vordergrund getreten, der immer da war, aber in Zeiten des Hypes und der Gier ein Schattendasein gefristet hat: das Vertrauen. Beziehungen, Unternehmen, die Wirtschaft leben von Vertrauen. Wer Vertrauen zerstört, „stiehlt“ sich vielleicht einen kurzfristigen Vorteil - jedoch sicher mit langfristigen Nebenwirkungen.

Das hat damals gegolten und gilt auch heute noch - und ist oft genug in Unternehmen zu beobachten.

„We borrowed money from the future. Then future came“

hat Nicolas Taleb damals über die Finanzkrise gesagt. Ein großartiger Satz, den wir immer auch in Beziehung zu unserer Tätigkeit als Berater gesetzt haben. Gute Beratung ist genau das Gegenteil. Eine Investition in die Zukunft. Und die Zukunft kommt immer. 

Für uns als Die Umsetzer hat diese Zeit im Nachhinein eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Strategie bedeutet. Viele Unternehmen haben sich mit ihrer Ausrichtung beschäftigt. Wir haben das damals auch immer als Ausdruck der Stärke empfunden und erleben jetzt noch, wie diese Unternehmen von den damals getroffenen Entscheidungen profitieren.

Noch eine Erkenntnis war aus den Erfahrungen dieser Jahre zu gewinnen: Mache nicht das, was alle machen. Auch wenn es verführerisch ist und Berater wie Analysten mit viel Säuseln ihre Mainstream-Wege verkaufen. Erfolgreich sind meistens jene, die bewusst andere, selbst durchdachte Wege gehen. 

In den Jahren nach 2010 hat es sich ein Begriff tief im Bewusstsein der Menschen gemütlich gemacht und ist seitdem kaum mehr weg zu bekommen.

die krise. wir lieben krise.

Subprime, Finanzmarkt, Euro, Griechenland, EU, Klima, Arbeitsmarkt, Bildung, … Manche davon stellen sicher reale Bedrohungen da und sind rasch und mit aller Konsequenz anzugehen.

Andere sind das Ergebnis unseres Hangs zum Drama. Es muss schrecklich sein, sonst bekommt es keine Aufmerksamkeit. Nur wem es schlecht geht, wird gehört - eine Tendenz, die man auch heute noch in vielen Unternehmen spürt. 

Damit ist in vielen Unternehmen die Unternehmenskultur in den Vordergrund gerückt. Wir haben unser Beratungs- und Trainingsthema der „Verwöhnten Organisation“ entwickelt. Wie gehe ich als Unternehmen und Führungskraft mit Verwöhnung um? Welchen Beitrag leiste ich und muss ich leisten, um der Kultur einen Impuls zu geben? Fragestellungen, die uns seitdem in vielen Projekten begleiten und deren Aktualität ungebrochen ist. 

Warum ist das alles relevant? 

Viele der Themen haben ihre Aktualität behalten. Und echte Krisen werden wieder kommen. Für die sollten wir uns die Learnings mitnehmen. Vertrauen, Zukunftsorientierung und eine optimistische Grundhaltung. 

Dann werden wir bei gemeinsamer Entschlossenheit und Anstrengung auch mehr schaffen als wir und andere uns manchmal zutrauen. Wie großartig ist das.